Ein Krimi zur Premiere

Gifhorn 23.8.2015 - Trotz aller Widrigkeiten gewonnen – so lässt sich das erste Spiel der A-Regionalliga-Mannschaft des RSC zusammenfassen. Beim Saisonauftakt gegen den MTV Gifhorn kam für das Team von Stephan Meyer so einiges zusammen, was nicht unbedingt auf einen positiven Ausgang dieser Dienstfahrt schließen ließ: Wichtige Spieler waren noch nicht fit oder erst seit kurzem im Training, unerfahrene Spieler mussten Lehrgeld auf dem Platz zahlen, so dass nach einer Notbremse in der 60. Minuten nicht nur ein Mann weniger auf dem Platz stand, sondern die Gastgeber auch noch den fälligen Elfmeter verwandeln konnten. Aber nach drei Wochen im gemeinsamen Training kann auch einfach noch nicht alles klappen und so setze sich am Ende die Mannschaft mit dem größeren Siegeswillen durch. 

Bereits in der 1. Halbzeit drehte der RSC ein frühes 0:1 in eine 2:1-Pausenführung. Und auch nach Wiederanpfiff waren die Gäste das spielbestimmende Team. Aber statt das verdiente 3:1 zu erzielen und den bekannten Sack zuzumachen, schaffte Gifhorn nicht nur den Ausgleich zum 2:2 sondern auch durch bereits erwähnten Strafstoß die Führung zum 3:2. Und obwohl der RSC in der Startelf mit fünf Spielern des Jahrgangs 1998 begann und auch die Auswechselspieler aus dem jüngeren Jahrgang stammten, setzten sie sich mit ihrer Fitness gegen den MTV durch, der fast nur 97er-Spieler aufgeboten hatte. Dem 3:3 folgte kurz vor Schluss also noch das 4:3 zum von der Mannschaft viel umjubelten Auswärtssieg. Letztlich ein dramatischer, aber auch verdienter Sieg.